vor einigen Wochen bin ich auf eine Seite gestoßen, die ich Ihnen als (hoffentlich) regelmäßiger/regelmäßigem Leserin/Leser nicht vorenthalten möchte. Der Autor eines Literaturblogs sollte sich möglichst nicht nur in seiner eigenen kleinen Welt bewegen. Und es kann sich wohl niemand mehr der Tatsache verschließen, dass auch wir in Deutschland mittlerweile alle Teil einer multikulturellen Gesellschaft geworden sind. Wenn sich der eine oder andere dem auch widersetzen mag, sind diejenigen unter uns umso wichtiger, die zum Verständnis füreinander beitragen. Denn das Verständnis füreinander ist Grundvoraussetzung für ein friedliches und harmonisches Miteinander. Von einer diesbezüglichen Selbstverständlichkeit sind wir jedoch noch Lichtjahre entfernt.
Sicherlich beruht dieses eingeforderte Verständnis auf Gegenseitigkeit. Und nicht immer wird dem – ohne Schuldzuweisung an eine konkrete Stelle – zur Genüge Rechnung getragen. Nicht ohne Grund hat es sich unsere befreundete Webmasterin und Buchautorin Barbara Naziri zur Aufgabe gemacht, eben hier auch mehr als nur literarisch anzusetzen. Alleine der literarische Ansatz verdient jedoch bereits Respekt, bedenkt man, dass ihre Arbeit keinesfalls unbeobachtet bleibt und im ungünstigsten Fall sogar ernsthafte Konsequenzen für Leib und Leben zur Folge haben kann.
Doch bevor ich Ihnen nun mehr erzähle, tun Sie Barbara und sich selbst den Gefallen und besuchen Sie ihre Seite Literaturgarten der Aramesh. Schauen Sie sich um und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Ganz besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen ihren Artikel zum Thema MENSCHENWÜRDE.
Für mich ist Barbara Naziri nicht nur eine Wanderin zwischen den Kulturen, sondern eine Kosmopolitin, wie sie im Buche steht. Beides nimmt sie für sich in Anspruch…und das mit Recht.
In diesem Sinne liebe Leserinnen und Leser… so long…
dieses Blog ist ein Fan-Blog und wird auch immer ein Fan-Blog bleiben. Nämlich das Nick Evans Fan-Blog.
Dennoch möchte ich Ihnen heute eine Kurzgeschichte erzählen, die so gar nichts mit dem Autor Nick Evans und seinem Buch VIP-very impertinent people bzw. mit Nick's aktuellen und zukünftigen Aktivitäten zu tun hat.
Der Grund hierfür? Nun, im Zeitalter des Internets ist es mir möglich, weltweit nach Gleichgesinnten zu suchen und mich mit ihnen auszutauschen. Dieses Blog macht nur einen geringen Teil meiner Hauptaktivitäten aus (ist also definitiv ein Hobby), aber natürlich bin ich auch diese Thematik betreffend Mitglied in der einen oder anderen Community. Und dort werden ebenfalls hin und wieder Geschichten erzählt. Die meisten davon sind frei erfunden, andere wiederum sind wahr.
Die Kurzgeschichte, die ich heute für Sie einstelle, hat mein Gather-Freund Ron bereits am 08. Nov. 2009 in unserer Community erzählt. Sie trägt den Vermerk NOT A JOKE und ich persönlich glaube auch, daß die Geschichte wahr ist.
Aber selbst wenn sie frei erfunden wäre, ist die Botschaft dieser kleinen Geschichte doch unübersehbar. Und auf sie kommt es letztlich an. Mich hat sie jedenfalls derart beeindruckt, daß ich beschlossen habe, sie in meinem Blog zu veröffentlichen. Und ich bin überzeugt davon, daß sie den einen oder anderen Autofahrer zum Nachdenken anregen wird.
Hier nun nochmals eine von mir sehr frei und sinngemäß übersetzte Version des an dieser Stelle bereits am 15.03.2010 veröffentlichten Originals.
Jack sah lange auf seinen Tachometer, bevor er langsamer wurde. 73 in einer 55er-Zone. Das vierte Mal innerhalb einiger Monate. Wie konnte jemand so häufig angehalten werden? Als er die Geschwindigkeit auf 10 mph verringert hatte, fuhr er zur Seite, aber nur teilweise. Sollte der Polizist sich Gedanken wegen der Verkehrsgefährdung machen. Vielleicht würde ihn ja ein anderes Auto mit dem Seitenspiegel am Hintern erwischen.
Der Polizist stieg aus seinem Wagen, einen großen Block in der Hand.
„Bob? Bob aus der Kirche?“ Jack versank tiefer in seinen Trenchcoat. Das war schlimmer als das Knöllchen, das nun folgen würde. Ein Polizist, der einen Kerl aus seiner eigenen Kirche schnappte. Einen Kerl, der etwas übereifrig versuchte, nach einem langen Tag im Büro nach Hause zu kommen. Einen Kerl, mit dem er vor hatte, am nächsten Tag Golf zu spielen.
Jack sprang aus dem Auto und näherte sich dem Mann, den er jeden Sonntag sah, den er aber nie zuvor in Uniform gesehen hatte.
„Hi, Bob. Phantastisch Sie mal so zu treffen.“
„Hallo Jack.“ Kein Lächeln.
„Sie glauben, mich auf frischer Tat ertappt zu haben, eilig nach Hause zu Frau und Kindern zu kommen.“
„Ich schätze ja.“ Bob schien unsicher zu sein.
„Ich habe zuletzt einige lange Tage im Büro verbracht. Ich befürchte, dieses eine Mal habe ich mich ein wenig regelwidrig verhalten .“ Jack trat gegen einen Kieselstein. „Diane sagte etwas von Rinderbraten und Kartoffeln heute Abend. Sie wissen, was ich meine?“
„Ich weiß, was Sie meinen… ich weiß auch, dass Sie einen guten Ruf in unserer Gegend haben.“
Autsch. Das ging nicht in die richtige Richtung. Es wurde Zeit, die Taktik zu ändern.
„Mit welcher Geschwindigkeit haben Sie mich gemessen?“
„Siebzig. Würden Sie sich bitte wieder in Ihr Auto setzen?“
„Jetzt warten Sie kurz, Bob. Als ich Sie gesehen habe, habe ich sofort auf den Tacho gesehen. Ich habe kaum die 65 berührt.“
Das Lügen schien mit jedem Knöllchen einfacher zu werden.
„Bitte Jack, ins Auto.“
Nervös zwängte Jack sich durch die noch geöffnete Wagentür. Während er sie zuschlug, starrte er auf das Armaturenbrett. Er hatte keine Eile, das Fenster zu öffnen. Die Minuten vergingen. Bob kritzelte auf seinen Block. Warum hatte er nicht nach dem Führerschein gefragt? Was auch immer der Grund dafür war, es würde einige Sonntage dauern, bis er wieder in der Nähe dieses Polizisten saß.
Ein leichtes Klopfen an der Tür ließ seinen Kopf nach links schnellen. Es war Bob, ein gefaltetes Stück Papier in der Hand. Jack öffnete das Fenster. Gerade weit genug, damit Bob es ihm überreichen konnte.
„Danke.” Jack konnte den Hohn in seiner Stimme nicht gänzlich verbergen.
Ohne ein Wort zu sagen, kehrte Bob zu seinem Streifenwagen zurück. Jack beobachtete ihn dabei im Rückspiegel. Dann entfaltete Jack das Blatt Papier. Wieviel würde es dieses Mal kosten? Aber halt. Was war das? Eine Art Witz? Sicherlich kein Knöllchen. Jack begann zu lesen:
Lieber Jack,
ich hatte einmal eine Tochter. Sie war sechs Jahre alt, als sie von einem Auto überfahren wurde. Sie haben es erraten – ein Raser. Ein Bußgeld und 3 Monate Gefängnis, und der Mann war frei. Frei seine Töchter zu umarmen… alle drei. Ich hatte nur eine und werde warten müssen bis ich in den Himmel komme, bevor ich sie wieder in die Arme schließen kann. Tausend Mal habe ich versucht, diesem Mann zu vergeben. Tausend Mal habe ich gedacht, ich hätte es getan. Vielleicht habe ich es getan, aber ich muß es wieder tun. Sogar jetzt. Beten Sie für mich. Und sein Sie vorsichtig Jack, mein Sohn ist alles, was mir geblieben ist.
Bob
Jack drehte sich in dem Augenblick herum, als Bob's Wagen vorbeizog und fort fuhr. Er blickte ihm nach, bis er verschwunden war…
Eine viertel Stunde später riß auch er sich los und fuhr langsam nach Hause während er um Vergebung betete und eine überraschte Frau und seine Kinder umarmte, als er zu Hause angekommen war. Das Leben ist kostbar. Sein Sie vorsichtig. Dies ist eine wichtige Botschaft, bitte geben Sie sie an Ihre Freunde weiter. Fahren Sie sicher und mit Bedacht. Denken Sie daran: nicht nur Autos werden von ihrem „Schöpfer“ zurückgerufen.
Es ist seltsam: man kann tausend Witze per Email versenden und sie verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Aber wenn Sie anfangen Nachrichten zu verschicken, die sich auf die „Heiligkeit des Lebens“ beziehen, überlegen es sich die Menschen zweimal, diese mit anderen zu teilen.
Und ebenfalls seltsam: wenn Sie sich entschließen, diese Nachricht zu übermitteln, werden Sie sie nicht an viele Menschen Ihrer Adreßliste versenden. Weil Sie sich nicht sicher sind was die Leute glauben oder über Sie denken, daß Sie ihnen diese Nachricht geschickt haben.
Geben Sie die Botschaft weiter, Sie könnten Leben retten… Vielleicht auch nicht, aber wir werden es niemals wissen, wenn wir es nicht versuchen.
Geben Sie diese Nachricht an 4 Personen weiter und sehen Sie, was passiert. Das Leben, welches Sie retten könnte…
…das Ihres eigenen Kindes oder Ihres Enkelkindes sein!
this Blog is a Fan-Blog and will also remain always a Fan-Blog. The Nick Evans Fan-Blog.
Today still I would like to tell to you a story, thus nothing at all has to act to topical and future activities of Nick Evans, author of VIP-very impertinent people.
The reason for this? Now, in the age of the Internet it is possible to me to look worldwide for like-minded people to exchange with them. This Blog puts out only one low part of my main activities, but of course I am also this topic concerning member in some Communities. And there stories are likewise told every now and then. Some of it are fictitious, other are true. The story I´ll share with you, my Gather friend Ron has told in our Community already in Nov. 2009. It contains the note NOT A JOKE and I also believe that the story is true. But even if it was fictitious, nevertheless, the message of this short story is incalculable. It impressed me so much, that I have decided to publish it in my Blog. And I am convinced of the fact that it will stimulate one or other driver to the reflection.
At first I put the story intentionally in the original, thinking that still retrievable School-English-knowledge should manage on grasping the sense of this story. Then during the next days I´ll post a freely translated version by me again.
Now, however, enough of the preface; here comes the story (read this slowly):
Jack took a long look at his speedometer before slowing down: 73 in a 55 zone. Fourth time in as many months. How could a guy get caught so often?
When his car had slowed to 10 miles an hour, Jack pulled over, but only partially. Let the cop worry about the potential traffic hazard. Maybe some other car will tweak his backside with a mirror.
The cop was stepping out of his car, the big pad in hand.
“Bob? Bob from Church?”
Jack sunk farther into his trench coat. This was worse than the coming ticket. A cop catching a guy from his own church. A guy who happened to be a little eager to get home after a long day at the office. A guy he was about to play golf with tomorrow. Jumping out of the car, he approached a man he saw every Sunday, a man he'd never seen in uniform.
“Hi, Bob. Fancy meeting you like this.”
“Hello, Jack.” No smile.
“Guess you caught me red-handed in a rush to see my wife and kids.”
“Yeah, I guess.” Bob seemed uncertain.
Good.
“I've seen some long days at the office lately. I'm afraid I bent the rules a bit-just this once.” Jack toed at a pebble on the pavement. “Diane said something about roast beef and potatoes tonight. Know what I mean?”
“I know what you mean… I also know that you have a reputation in our precinct .”
Ouch. This was not going in the right direction. Time to change tactics.
“What'd you clock me at?”
“Seventy. Would you sit back in your car please?”
“Now wait a minute here, Bob. I checked as soon as I saw you. I was barely nudging 65.” The lie seemed to come easier with every ticket.
“Please, Jack, in the car.”
Flustered, Jack hunched himself through the still-open door. Slamming it shut, he stared at the dashboard. He was in no rush to open the window. The minutes ticked by. Bob scribbled away on the pad. Why hadn't he asked for a driver's license? Whatever the reason, it would be a month of Sundays before Jack ever sat near this cop again.
A tap on the door jerked his head to the left. There was Bob, a folded paper in hand. Jack rolled down the window a mere two inches, just enough room for Bob to pass him the slip.
“Thanks.” Jack could not quite keep the sneer out of his voice.
Bob returned to his police car without a word. Jack watched his retreat in the mirror. Jack unfolded the sheet of paper. How much was this one going to cost? Wait a minute. What was this? Some kind of joke? Certainly not a ticket. Jack began to read: Dear Jack,
once upon a time I had a daughter. She was six when killed by a car. You guessed it - a speeding driver. A fine and three months in jail, and the man was free. Free to hug his daughters, all three of them. I only had one, and I'm going to have to wait until Heaven before I can ever hug her again. A thousand times I've tried to forgive that man. A thousand times I thought I had. Maybe I did, but I need to do it again. Even now. Pray for me. And be careful, Jack, my son is all I have left.
Bob
Jack turned around in time to see Bob's car pull away and head down the road. Jack watched until it disappeared... A full 15 minutes later, he too, pulled away and drove slowly home, praying for forgiveness and hugging a surprised wife and kids when he arrived.
Life is precious. Handle with care. This is an important message; please pass it along to your friends. Drive safely and carefully. Remember, cars are not the only things recalled by their Maker.
Funny how you can send a thousand jokes through e-mail and they spread like wildfire, but when you start sending messages regarding the sanctity of life, people think twice about sharing.
Funny how when you go to forward this message, you will not send it to many on your address list because you're not sure what they believe, or what they will think of you for sending it to them.
Pass this on, you may save a life… Maybe not, but we'll never know if we don't try. May today there be peace within you. May you trust God that you are exactly where you are meant to be. I believe that friends are quiet angels who lift us to our feet when our wings have trouble remembering how to fly.
Just tell this to 4 people and see what happens on the fourth. The life you save may be ...